Verkehrstechnik
Planung von Lichtsignalanlagen
PTV besitzt umfangreiche Projekterfahrungen im Entwurf und der Optimierung von Lichtsignalanlagen. Ein Schwerpunkt unserer Planungsaktivitäten liegt bei der Bevorrechtigung öffentlicher Verkehrsmittel. Zu unserem Leistungsspektrum zählt die Erstellung signaltechnischer Ausschreibungsunterlagen, Signallagepläne, Kabelpläne, Berechnung von Zwischenzeiten, Entwurf von Festzeitprogrammen, Ein- und Ausschaltprogammen und Phasenübergange. Verkehrsabhängige Steuerungen werden mit dem standardisierten Verfahren VS-Plus oder als frei programmierbare Logiken in Anlehnung an die RiLSA je nach Kundenwunsch entwickelt. Zur Optimierung der Signalzeitenpläne und zur Koordinierung "Grüner Wellen" setzen unsere Experten unser Produkt SITRAFFIC P2 ein.
Leistungsfähigkeitsuntersuchungen mittels Verkehrssimulation
Mit unserer leistungsfähigen Simulationssoftware führen wir Leistungsfähigkeitsuntersuchungen von Netzen und Knotenpunkten durch. Wir analysieren die Wirkungen von Lichtsignalsteuerungen und baulichen Maßnahmen (z.B. Änderungen der Spuraufteilung, Busspuren, etc.). Dabei unterstützen uns zwei Modelle, die auf unterschiedliche Netzgrößen zugeschnitten sind.
Für kleinere Netze mit komplexen Knoten setzen wir das mikroskopische Modell VISSIM ein, das insbesondere im Zusammenspiel mit dem Steuerungsentwurf Aussagen zur Leistungsfähigkeit und zur Wirkung von ÖV-Bevorrechtigungen bietet. Durch detaillierte Abbildung von IV und ÖV bis hin zur Modellierung von Stadtbahnen im Straßenraum und auf besonderem Bahnkörper erarbeiten wir abgesicherte Entscheidungsgrundlagen für Gestaltung innerstädtischer Knotenpunkte.
Bewertungen von großräumigeren Verkehrsmanagementmaßnahmen - wie z.B. Wechselwegweisungen oder Auswirkungen von Telematikdiensten auf das Routenwahlverhalten - bearbeiten wir mit der mesoskopischen Verkehrsflusssimulation DYNEMO. Hier erreichen wir Netzgrößen, die ganze Ballungsräume abdecken.
Datenerfassungs- und Verkehrsbeeinflussungssysteme
Um das vorhandene Straßennetz möglichst optimal zu nutzen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit zu erhöhen, werden häufig kollektive Verkehrsleitsysteme eingesetzt. Vor der Realisierung einer solchen leittechnischen Anlage bedarf es konzeptioneller Überlegungen, um eine bestmögliche Anpassung an die speziellen örtlichen und verkehrlichen Gegebenheiten zu gewährleisten. In Deutschland gliedert sich die konkrete Projektplanung von leittechnischen Anlagen in der Regel in 3 hauptsächliche Planungsabschnitte:
- die Vorplanung mit dem Ziel der Erstellung eines RE-Entwurfs
- die Detailplanung mit dem Ziel der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen
- die Bauleitung/-überwachung und die Mitwirkung bei der Abnahme von Anlagen.
Wir haben umfangreiche Erfahrungen in allen diesen Planungsschritten und decken als erfahrener und bewährter Vertragspartner der bauausführenden Behörden alle Leistungsphasen der HOAI ab.
Exemplarisch stellen wir Ihnen hier einige unserer Planungs- und Beratungsprojekte vor:
- Verkehrsbeeinflussungsanlage Großraum Salzburg
- Streckenbeeinflussungsanlage A61 Bingen-Rheinböllen
- Verkehrssystemmanagement Leipzig - Bauüberwachung der Außenanlagen
- Verkehrstechnische Nachrüstung Tunnel Pfaffenstein "Vereinfachte VBA"
- Bewertungsmodell für Lkw-Überholverbote auf Autobahnen
- Überprüfung des Dauer- und Zählstellennetzes im Bereich der ABD Nord- und Südbayern
- Verdichtung der Verkehrsdatenerfassung auf Bundesstraßen im Straßenkorridor Frankfurt/Main - Friedberg
Hier finden Sie eine Auswahl unserer Forschungsprojekte:
- Secondary Road Network Traffic Management Strategies - Handbook for Data Collection, Communication and Organisation (SENSOR)
- Technologies for Optimizing the Precision of MS-WIM of Road Transports to Improve Automatic Overload Control and European Procedures for Enforcement (TPO TRIAL)
- Advanced Safety and Driver Support for Essential Road Transport (ASSET)
Ergebnis des SENSOR-Projekts ist ein SENSOR-Anwenderhandbuch zur Unterstützung der Planung von Datenerfassungseinrichtungen im Sekundärnetz. Dieses Handbuch in seiner deutschen Übersetzung kann hier heruntergeladen werden (Registrierung erforderlich).
Verkehrszentralen und multimodale Verkehrsinformationssysteme
Um in einem Ballungsraum ein schnelles Erreichen aller Orte zu gewährleisten, ist ein durchgängiges Verkehrsmanagement erforderlich. Daher interessieren sich verstärkt zahlreiche europäische Großstädte für Konzepte und Lösungen einer integrierten Verkehrssteuerung.
Mit Hilfe dieser Zentralen werden die Verkehrsteilnehmer intermodal informiert und es kann steuernd in den Verkehrsablauf eingegriffen werden. Im Zuge der Planung einer solchen Zentrale sind die verschiedenen Verkehrsträger sowie auf der Straßenseite eine Reihe von beteiligten Institutionen wie z.B. Straßenverkehrsbehörde, Polizei, etc. einzubinden. Die Fachabteilung "Verkehrsleittechnik" der PTV AG hat umfangreiche Erfahrung im Aufbau von Verkehrszentralen, Verkehrsinformationssystemen und Verkehrsmanagementsystemen.
Exemplarisch stellen wir Ihnen hier einige unserer Planungs- und Beratungsprojekte vor:
- Anwendung des Datenverteilermodells in Tunnelzentralen
- Aufbau eines Straßenwetter- und Informationssystems (SWIS) im Bereich der ASFINAG
- Systemerweiterung der Verkehrsrechnerzentrale Baden-Württemberg, Teilbereich Datenhaltung
- Verkehrsmanagement- und -informationssystem VMIS der ASFINAG
- Erneuerung der Verkehrsregelungszentrale Berlin
- Staumanagement Nordrhein-Westfalen
- Verkehrsinformationssystem für die Region Hamburg
- Verkehrsmanagement für den Großraum Saarbrücken.
Hier finden Sie eine Auswahl unserer Forschungsprojekte:


