Stettiner Haff - Grenzüberschreitender ÖPNV
Optimierung des grenzüberschreitenden ÖPNV nach Stettin
Die Modellregion „Stettiner Haff“ (Landkreise Uecker-Randow und Ostvorpommern) ist von Abwanderung und Geburtenrückgang betroffen. Chancen für einen Wandel bietet eine stärkere Verflechtung mit dem polnischen Großraum Stettin. Es fehlt jedoch ein adäquates und attraktives öffentliches Verkehrsangebot. Im Rahmen des Vorhabens wurde daher ein Stufenkonzept (Optionen 1 – 3) zur Verbesserung des grenzüberschreitenden ÖPNV-Angebots in den Entwicklungskorridoren Ueckermünde – Stettin (Nord) und Pasewalk – Löcknitz – Stettin (Süd) erarbeitet. Der SPNV bleibt dabei wie heute bestehen (2h-Takt). Das ÖSPV-Angebot hingegen soll gestrafft und um flexible Bedienungsformen ergänzt werden. Das ÖPNV-Angebot insgesamt wird besser als bisher verknüpft und aufeinander abgestimmt. Als erster Verbesserungsschritte wurde noch während der Projektlaufzeit ein Zubringer-Anrufbus zur RE-Linie 6 nach Stettin für die polnischen und deutschen Einwohner im Raum Pomellen/ Löcknitz/ Blankensee umgesetzt. Eine flexible Marketingstrategie und Vorschläge zur Weiterentwicklung des Pomerania-Tickets, wie z.B. die Ausdehnung der Gültigkeit auf den Stadtverkehr in Stettin, ergänzen das Angebotskonzept. Für die Entwicklung, Umsetzung und Weiterführung der Maßnahmen wurde der Aufbau einer grenzüberschreitenden Kommunikationsplattform von regionalen Akteuren aus Deutschland und Polen angestoßen.
Auftraggeber: | BMVBS |
Laufzeit: | 11/08 – 11/10 |
Rolle | Projektleitung |
Ansprechpartner: | Christian Reuter |
Projektpartner | K+K KÜPPER Konzept+Kommunikation, Bonn Beratungsbüro für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Seebad Bansin |
Weiterführende Informationen: | http://www.region-schafft-zukunft.de |
Projektergebnisse: |


