Good Route
GOOD ROUTE hatte die Zielsetzung, ein spezielles Routingsystem für Gefahrguttransporte zu entwickeln. Dazu gehörten auch Fahrzeugüberwachung, Umleitung des Fahrzeuges, Einhaltung der aktuellen Gesetzgebung und Unterstützung des Fahrers. Das System basierte auf dynamischen Echt-Zeit-Daten, um das Gefahrenrisiko für die Bevölkerung zu minimieren und gleichzeitig eine kosteneffiziente Lösung für alle im Logistikprozess involvierten Parteien zu entwickeln. In diesem Rahmen wurde ein neues Klassifizierungsschema für Gefahrguttransporte eingeführt (gemäß dem ADR-Abkommen), das Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf die Infrastruktur, Transport (Ladung) und Fahrzeugeigenschaften berücksichtigt. Die dynamische Datenerfassung und –verschmelzung wurde mit Hilfe von I2V/V2V-Lösungen und einer Reihe von integrierten Sensoren und Algorithmen zur Risikoanalyse realisiert. Dies ermöglichte eine neue Art der Routenführung, die sogenannte "Routenführung mit dem geringsten Risiko" (Minimum Risk Route Guidance). Das System wurde in drei Pilotprojekten in Europa (Finnland, Schweiz und Italien) getestet. Der Schwerpunkt lag dabei auf bevölkerungsdichten Gebieten, Tunneln und Brücken. Informationen zu Umleitungen und geschätzte Angaben zu Verzögerungen werden den Fahrzeugen innerhalb der Logistikkette mitgeteilt. Damit können die Aspekte Sicherheit und Transporteffizienz optimal miteinander kombiniert werden. PTV war verantwortlich für die Entwicklung des Navigationssystems für Gefahrguttransporte und für das Projektmanagement von WP2 "Minimum Risk Route Guidance System". | ||
Fördergeber | Commission of the European Communities Research and Development (EU) | |
Laufzeit | 12/2005-12/2008 | |
Ansprechpartner | Florian Krietsch | |
Rolle | Partner | |



