SeRoN
Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes „Security of Road Transport Networks“ wird in einem ganzheitlichen Ansatz eine Methode zur Analyse und Bewertung von Straßeninfrastrukturobjekten (in diesem Fall Tunnel und Brücken) hinsichtlich ihrer Anfälligkeit bei Großschadenereignissen entwickelt. Gleichzeitig werden regionale und überregionale verkehrliche Auswirkungen eines solchen Schadensereignisses auf das Straßennetz, die sich durch einen längerfristigen Ausfall der betroffenen Straßeninfrastruktur ergeben, analysiert, aber auch seine ökonomischen Auswirkungen betrachtet. Die Entwicklung einer Datenbank und ihrer Struktur zur Verwaltung der Infrastrukturdaten sowie weiterer relevanter Informationen soll es Straßenbehörden sowie privaten und öffentlichen Straßenbetreibern ermöglichen, die geeignetsten und kosteneffektivsten Sicherheitsmaßnahmen bzw. Risiko reduzierenden Maßnahmen abzuleiten, die die Sicherheit und damit die Verfügbarkeit des Straßennetzes gewährleisten. Auf dieser Basis können somit Entscheidungen über den optimalen Einsatz der verfügbaren finanziellen Investitionsmittel sowie über kurzfristige und langfristige Strategien zur Erhöhung der Sicherheit von Straßeninfrastrukturen und seiner Nutzer getroffen werden.
Auftraggeber: | Europäische Kommission, Research Executive Agency (REA) |
Laufzeit: | 11/2009 – 10/2012 |
Ansprechpartner: | Georg Mayer |
Rolle: | Projektkoordinator |
Partner: | BASt, Parsons Brinckerhoff (UK), IfB TU Graz (AT), Traficon (BE), Ernst Basler und Partner (CH), NIRAS (DK) |
Weiterführende Informationen: http://www.seron-project.eu


