Niederlassung Stuttgart
Die Niederlassung Stuttgart befindet sich in der Kriegerstraße 15 nahe des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Derzeit arbeiten hier 12 Mitarbeiter der PTV AG in den Fachabteilungen
- Verkehrsbeeinflussungsanlagen,
- Zentralen- und Verkehrssystemtechnik sowie
- Tunnelausstattung und –betrieb.
Die Gründung der Stuttgarter PTV-Niederlassung Anfang des Jahres 1992 war auch der Startschuss für den Einstieg der PTV in die Planung von Verkehrsbeeinflussungsanlagen auf Autobahnen.
Die PTV-Mitarbeiter aus Stuttgart haben erheblich dazu beigetragen, dass die Verkehrsteilnehmer in den stau- und unfallanfälligen Bereichen auf Deutschland’s Autobahnen und in Österreich durch situationsabhäng geschaltete Wechselverkehrszeichen und Informationstafeln sicher geleitet und gut informiert werden.
Die Verlehrsleittechnik bildet auch heute noch einen Schwerpunkt der Planungs- und Beratungsleistungen der PTV-Niederlassung in Stuttgart. Im Laufe der letzten 20 Jahre sind jedoch weitere Themenfelder hinzugekommen. Zu nennen sind insbesondere:
- Ausstattung und Betrieb von Verkehrszentralen zur Steuerung und Überwachung der verkehrstechnischen Anlagen im städtischen Umfeld, auf Fernstraßen und in Tunneln;
- Videosysteme und digitale Videonetzwerke;
- Gefahrgut- und Risikoanalysen unter Verwendung numerischer Modelle zur Strömungssimulation (CFD) sowie komplexer Modelle zur verhaltens- und wahrnehmungsbasierten Flucht- und Evakuierungssimulation;
- Ausstattung und Betrieb von Tunnelanlagen (insbesondere Lüftungsgutachten);
- Sicherheitsmanagement der Straßeninfrastruktur, u.A. Unfallanalysen (punktuell und in Straßennetzen), Verkehrssicherheitskonzepte für Städte und Gemeinden, Richtlinienentwicklung, Geschwindigkeitsmanagement und praktische Sicherheitsforschung.
Das PTV-Team in Stuttgart verfügt über viel Erfahrung und umfassendes Fachwissen und bietet ihren Kunden ein breites Leistungsspektrum rund um die oben genannten Themenfelder.
1992 | - Gründung der Niederlassung Stuttgart in der Kriegerstraße 15 durch Walter Maibach und Werner Balz als Teil der PTV Consult GmbH unter Leitung von Ulrich Brannolte (heute Professor an der Universität Weimar)
- Erste Projekte:
- Erstellung des Muster-RE-Entwurfs für Verkehrsbeeinflussungsanlagen
- Verkehrsbeeinflussungssystem für das Autobahnnetz Saarland
- System zur Erfassung, Übertragung, Visualisierung, Archivierung und Auswertung von betriebs- und verkehrstechnischen Daten im Bereich der Autobahndirektion Nordbayern
- Verkehrstechnische Optimierung der Streckenbeeinflussungsanlage A8 bei Ulm
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1993 | - Erstes Projekt im Ausland: Verkehrsleit- und -informationssystem für den Autobahnring um Budapest (MARABU)
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1996 | - Erstes EU-Forschungsprojekt: Traffic optimization by the integration of information and control (TROPIC)
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1998 | - Erste Projekte aus dem Bereich des multimodalen Verkehrsmanagements:
- Verkehrsinformationssystem für die Region Hamburg
- Störfallanalyse und Störfallmanagement für den Großraum Hannover
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1999 | - Erstmalige Anwendung des Entwicklungsstandards für IT-Systeme des Bundes (V-Modell) bei der Projektierung der neuen Verkehrsregelungszentrale Berlin
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2000 | - Ursprung der bundeseinheitlichen Standardsoftware für Verkehrsrechnerzentralen (VRZ-Basissystem): Erneuerung / Erweiterung der Verkehrsrechnerzentralen in Nordrhein-Westfalen („Staumanagement NRW“)
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2001 | - Beginn der Planungs- und Beratungsleistungen für die österreichische Autobahngesellschaft ASFiNAG: Verkehrsmanagement- und Informationssystem (VMIS) – straßenseitige Einrichtungen und Zentralentechnik
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2002 | - Einstieg in das Themenfeld Videosysteme und digitale Videonetzwerke: Videomanagementsystem der ASFiNAG
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2003 | - „Hausinterner“ Umzug vom Erdgeschoss in die beiden oberen Etagen
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2004/2005 | - Planung einer Reihe von Verkehrsleit- und Informationssystemen in Vorbereitung auf die FIFA-Fußball WM in Deutschland:
- Dynamische Wegweisung in Stuttgart
- Ergänzung der dynamischen und statischen Wegweisung mit Zielen für die Fußball-WM 2006 im Großraum Frankfurt/Main
- Verkehrssystemmanagement (VSM) Leipzig
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2006 | - Ausdehnung auf alle 3 Etagen des Hauses Kriegerstraße 15
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2007 | - Gründung der Fachabteilung „Tunnelausstattung und –betrieb“ unter der Leitung von Georg Mayer
- Erste Gefahrgut- und Risikoanalysen:
- Gefahrgutanalyse zum Ausbau des Mittleren Rings Süd-West in München
- Risikoanalyse zum Tunnel Gevelsberg in Nordrhein-Westfalen
- Risikoanalyse zum Petueltunnel in München
- Einstieg in die Planung von Tunnelzentralen: ÜZ St. Michael im Lungau zur Überwa-chung und Steuerung der Tunnel im Zuge der Tauernautobahn in Österreich
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2008/2009 | - Start einer Reihe von Forschungsprojekten aus dem Bereich „Safety&Security“:
- ASSET-Road: Advanced Safety and Driver Support for Essential Road Transport
- SKRIBT: Schutz kritischer Brücken und Tunnel im Zuge von Straßen
- SeRoN: Security of Road Transport Networks
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2010/2011 | - Etablierung des Themenfelds „Sicherheitsmanagement der Straßeninfrastruktur“ unter der Federführung von Hagen Schüller
- Erste Projekte zum Verkehrssicherheitsmanagement: Richtlinie zum Road Safety Im-pact Assessment (RIA) und Konzept für ein Einzelunfallstellen-Management (EUM) im Rahmen des Projekts Infrastruktur-Sicherheitsinstrumente (ISSI) des schweizerischen Bundesamts für Strassen (ASTRA)
- Projekte mit Fokus auf die Systemintegration:
- Standortuntersuchung und Leitstellenoptimierung für die Verkehrsmanagement- und Betriebszentrale (VMBZ) Niedersachsen
- Verkehrssteuerungs- und Tunnelüberwachungszentrale der ASFiNAG („Zentralwarte Wien“)
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